Fortbildung des Waldabors: Frühblüher

Bei schönsten Wetter auf den Spuren des Frühblüher-Geheimnisses 

Die Natur ist erwacht, es gibt viel zu sehen – davon überzeugten sich die Teilnehmer der Fortbildung des Waldlabors.
Bei einem Spaziergang durch den Werler Stadtwald entdeckten die interessierten Pädagogen die ersten Frühblüher: Buschwindröschen, Ahornstab, Huflattich, Sauerklee und Scharbockskraut.

Claudia Heßler überlegte gemeinsam mit den Teilnehmern, welche Überwinterungsstrategien die Frühblüher haben. Erforscht hierbei wurde das Wurzelwerk der Pflanzen. Während die Buschwindröschen sogenannte Rizome aufweisen, in denen Speicherstoffe eingelagert werden, sind die Wurzeln des Sauerklees flach verteilt. Hier ist eine verdickte Struktur zu sehen, in der sich die Speicherstelle befindet. Neben den Frühblühern wies Claudia Heßler auch auf Bodentiere wie den  „Saftkugler“ (gehören zu den Tausendfüßern) sowie auf weitere Pflanzen wie den Wiesenampfer hin. Aus dessen getrockneter Wurzel einmal „Kaffee“ hergestellt wurde.

Wunderschöne „verwunschene“ Orte waren außerdem im Wald zu entdecken.