Kleine Monster im Boden

... und unter dem Binokular.


Das Waldlabor Werl lud zu einer faszinierenden Reise in das Land der Bodenorganismen ein.
Die Teilnehmer der Fortbildung „Im Boden ist was los“ beschäftigten sich mit Weberknechten, Raubmilben und Springschwänzen. Mit kleinen Eimern, Schäufelchen und Becherlupen bepackt sammelten die Pädagogen zunächst die kleinen Bodentiere im Werler Stadtwald, um sie dann in den Räumlichkeiten des Waldlabors unter dem Binokular zu beobachten und mithilfe einer Bestimmungskartei zu bestimmen. Sie lernten zudem den Bau und den überaus praktischen Umgang mit dem Insektenstaubsauger kennen. Hiermit kann man Kleinstlebewesen zielgerichtet fangen, um sie dann zu betrachten und zu bestimmen.


Neben der Beschäftigung mit diesen „kleinen Monstern“ erarbeiteten die Teilnehmer unter Anleitung von Marco Hagedorn das Bodenprofil des Waldes. Weiterhin war die Betrachtung der Laubschicht des Waldbodens und somit der Laubfraß Thema der Fortbildung.

Biologielehrer Marco Hagedorn zeigte den Pädagogen aus Kindergärten, Grundschule sowie weiterführenden Schulen verschiedene Möglichkeiten auf, um den Kindern und Schülern den Zusammenhang zwischen Bodentieren, Laubfraß und den Bodenschichten näher zu bringen.
Dafür steht im Waldlabor nun ein erstes Modul mit Materialien zur Verfügung, um problemlos mit diesem Thema im außerschulischen Lernort Stadtwald arbeiten zu können, und um die Kinder für den naturwissenschaftlichen Unterricht zu begeistern.